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schwarzer Hintergrund

Warum dein Krafttraining dich SCHLECHTER im Laufen machen kann

Läufer

Zufälliges Krafttraining für Läufer verfehlt häufig sein Ziel. 


Das führt nicht nur dazu, dass das Training wenig bringt – es kann dich sogar schlechter im Laufen machen. 


Ich erkläre dir, warum (und was du stattdessen machen solltest).


Lange war das Thema Krafttraining für Läuferinnen und Läufer sehr unpopulär. Unter anderem aus Angst, unnötig Muskelmasse aufzubauen, oder einfach, weil Läufer deutlich lieber ihre Zeit mit dem Laufen als mit Kraft- und Stabi-Übungen verbringen.

Glücklicherweise verstehen immer mehr Läuferinnen und Läufer die unfassbar hohe Relevanz von Krafttraining. Neben verbesserter Leistung ist vor allem der Aspekt, weniger Verletzungen zu bekommen, ein Hauptgrund.


Das Problem: Die meisten wissen jetzt nicht direkt, was sie konkret machen sollen. Denn klar – unnötige Muskelmasse will man trotzdem nicht aufbauen, und idealerweise sollte das Training laufspezifisch sein.



Diese Art von krafttraining kann dich schlechter machen im Laufen


Also probieren viele, die Anforderungen des Laufens im Krafttraining nachzuahmen. Beispielsweise mit:

  • unzähligen Kniebeugen mit dem eigenen Körpergewicht

  • Ausfallschritten nach einem Lauf

  • Functional-Fitness-Kursen / Hyrox

  • Kettlebell-Zirkeln

Hyrox

Die Idee: Situationen im Laufen zu simulieren. Ermüdungsresistenz aufbauen. Die Beine sollen arbeiten, auch wenn sie müde sind.


Was diese Art von Training bewirkt: Es fühlt sich anstrengend und „produktiv“ an (dein Puls steigt, du schwitzt).


Was diese Art von Training NICHT bewirkt: einen nötigen mechanischen Reiz setzen, der dich wirklich stärker und robuster macht.


Hinzu kommt: Diese Art von Training bringt vor allem eines mit sich – Ermüdung.


Das bedeutet:

  • Du bist nicht stärker oder robuster geworden

  • Du hast deinen Körper deutlich ermüdet


Dadurch musst du länger regenerieren, und deine Laufeinheit am nächsten Tag hat deutlich weniger Qualität.


Und genau so kann man sagen, dass du schlechter wirst – auch wenn es paradox klingt. Denn statt qualitativ hochwertige Laufeinheiten zu machen, die ja dein Hauptziel sind, absolvierst du Einheiten, in denen du deutlich weniger leistest, als du könntest.


Also, wenn du nicht durch dein Krafttraining schlechter im Laufen, sondern besser werden willst, brauchst es etwas Struktur und ein klares Ziel.

 
 
 

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